Der Tulikivi-Ofen ist in unseren Breitengraden optimal als ergänzende „Heizung“, um den Verbrauch von Strom, Heizöl und -gas zu verringern. Normalerweise wird über die Hälfte der Wärmeenergie während der 3 kältesten Wintermonate verbraucht. Wenn während dieser Zeit zum Beheizen des Hauses oder der Wohnung ein Tulikivi-Ofen zum Einsatz kommt, werden nur 10% der jährlichen Wärmeenergie verbraucht. Während der Frostperiode aber 50% der Wärmeleistung produziert. Und das mit durchschnittlich nur 6 Raummetern Brennholz.
Im Tulikivi-Ofen brennt das Holz sauber, mit gleichmäßigem Luftzug und heißer Flamme. Das Gegenstromprinzip bedingt, dass die Wärmeenergie schnell in den Ofensteinen gespeichert und dann langsam und gleichmäßig abgegeben wird.
Einige Anmerkungen zu den Themen Abgase und Wirkungsgrad: Die Abgase der Tulikiviöfen liegen unter, der Wirkungsgrad über den Anforderungen der deutschen Norm DIN 18891. Dies zeigt, dass Tulikiviöfen nicht nur gesund für Menschen, sondern auch freundlich zur Umwelt sind. Die beim Verbrennen von Holz entstehenden Rauchgase sind zudem nur in geringstem Maß schädlich für die Atmosphäre. Der Stickstoffgehalt von Holz beträgt ca. 0,05%. In den Rauchgasen kommen demnach nur geringste Mengen an Stickstoffoxiden vor. Der Schwefelgehalt von Holz ist ebenfalls minimal.
Emissionstabellen
Im Tulikivi-Ofen muss gut abgelagertes, trockenes Holz verbrannt werden. Wer diese einfache Regel beachtet, wird ein Leben lang Freude an seinem Ofen haben. Niemals sollten Müll und Abfälle verbrannt werden. Auch (und vielleicht besonders) wegen der Stickstoff- und Schwefeldioxid-Emissionen.
Der Brennwert aller unten erwähnten Holzarten beträgt bei einer Feuchtigkeit von 15% ca. 4,1 kWh/kg. Vom Energiegehalt her entsprechen 2,5 kg Holz einem Liter Öl.
Effektiver Brennwert von Trockenmaterial
| Holzart | kWh/kg |
Kiefer | 5,3 5,2 5,3 5,2 5,1 5,1 |